Praxis für Neurochirurgie
Dr. med. Daniel Martin
Hüblerstraße 1, 01309 Dresden

Telefon: 0351 312767-10
Telefax: 0351 312767-20

Bandscheibenvorfall

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Bei einem Bandscheibenvorfall wird in Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule (LWS) und der der Halswirbelsäule (HWS) unterschieden. Bei einem Bandscheibenvorfall tritt das innere Bandscheibengewebe aus. Es kommt zu einem Druck im Bereich der Nerven oder des Rückenmarks, der wiederrum zu Nacken-, Schulterschmerzen bis hin zu Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen oder Störungen beim Gehen führen kann. Darüber hinaus kann es zu Störungen bei der Funktion der Blase oder des Darms kommen.

Diagnose:

Die korrekte und zeitnahe Diagnose spielt bei einem Bandscheibenvorfall eine zentrale Rolle, um akute oder chronische Schmerzen, Lähmungserscheinungen oder eine Blasen-Mastdarmstörung mit der passenden Therapie umgehend behandeln zu können. Hierfür sind sowohl eine genaue Befragung des Patienten sowie eine Reihe von Untersuchungen, darunter beispielsweise Röntgen, eine Kernspin- und Computertomografie, neurologische Untersuchungen und ggf. eine Elektrophysiologie notwendig.

Konservative Therapie:

In den meisten Fällen, insbesondere wenn keine Lähmungen oder Funktionsstörungen von Organen vorliegen, ist zunächst eine konservative Behandlung ohne operativen Eingriff möglich. Mit Hilfe eines spezifischen Therapieplans lassen sich Schmerzmittel, Injektionsbehandlungen, Krankengymnastik, Massageanwendungen etc. sinnvoll kombinieren.

Operation & Nachbehandlung:

Tritt mit Unterstützung der konservativen Therapie keine Besserung ein, prüfe ich gemeinsam mit dem Patienten die Möglichkeiten eines operativen Eingriffs. Eine umfassende Beratung und die Bedürfnisse des Patienten stehen hier im Mittelpunkt, um die Risiken und Erfolgschancen genau abzuwägen. Insbesondere ein mikrochirurgischer Eingriff hat sich hier bewährt. Bei der Operation wird der Nerv und/oder das Rückenmark vom Druck befreit, um eine bleibende Schädigung zu verhindern. Durch den minimalinvasiven Eingriff sind die Risiken für Infektionen gering und die Wundheilung erfolgt recht schnell. Zur Operation gehört auch eine intensive Nachbehandlung des Patienten mit der passenden Schmerzmedikation, Krankengymnastik Anschlussheilbehandlung, ambulante Rehabilitation sowie die entsprechenden Anträge.

Quelle: https://neuromartin.de/Bandscheibenvorfall